Wie und wo kann Kommunikationsgestaltung zum Nutzen der Gesellschaft eingesetzt werden. Anhand des Dachthemas »Spurensuche Schwäbisch Gmünd« haben die Studierenden verschiedene Plakate gestaltet.
Was bestimmt die Identität und den Charakter einer Stadt? Was zeichnet eine Stadt aus? Jeder von uns hat einen ganz eigenen Bezug zu Straßen und Plätzen und erschließt sich die Stadt, den Raum auf seine eigene Art und Weise. Unter dem Dachthema »Spurensuche Schwäbisch Gmünd« gilt es genau diese unterschiedliche Tonlagen und Blickwinkel sichtbar zu machen.
Inhalt des Faches
In dem Fach »Einführung in die Gestaltungsschwerpunkte« erproben die Studierenden in unterschiedlichen Formaten einfache Layout-Kompositionen. Ausgehend vom einzelnen Buchstaben, der kleinsten typografischen Einheit, bis hin zu komplexeren Layoutentwürfen wird der Umgang mit Schrift, Bild und Text kennengelernt. In unterschiedlichen Übungen werden formale Fragestellungen zu Form, Gegenform, Proportion, Kontrast oder Rhythmus im Bezug auf die Anwendung und Wirkung unterschiedlicher Schriften von den Studierenden untersucht und besprochen.
Die Idee für mein Abschlussprojekt kam mir auf dem Weg zur Hochschule. Dort sind mir die unterschiedlichen, recht altmodischen und teilweise sehr detailreich verzierten Gartentore vor den Häusern der Erhardstraße aufgefallen.
Die unterschiedlichen Gartentore sind nicht nur ein kleines Detail am Wegesrand. Wenn man dort genauer hinschaut, wo man normalerweise im Alltag nur in Eile vorbeigeht, sieht man, dass sich am so banal scheinenden Rand eines Weges doch mehr versteckt als man vielleicht gedacht hätte.
So stehen die Gartentore und Gitterstrukturen im übertragenen Sinne für die unterschiedlichen Menschen, die dahinter in den Häusern wohnen. Und jedes Tor stellt nicht nur den Eingang zum Haus, sondern auch den Eingang zu den Menschen und ihren Geschichten dar.