Die Rolle von Designerinnen und Designern befindet sich im Wandel: Während einzelne Gestaltungsschritte zunehmend durch KI-gestützte Tools automatisiert werden, wächst die Bedeutung konzeptioneller Arbeit. Im Mittelpunkt dieses Kurses steht die Entwicklung von konsistenten Designsystemen und generischen Templates, die als adaptiver Werkzeugkasten für digitale Anwendungen und Entwickler dienen. Ziel ist es, Kommunikationsmittel so zu strukturieren, dass sie flexibel, effizient und zugleich unverwechselbar im Auftritt sind.
Ein zentrales Thema sind Guidelines und Styleguides, sowohl im klassischen Sinne (als Dokumentation von Gestaltungsprinzipien) als auch in Form digitaler Plattformen, wie etwa Frontify oder vergleichbare Anbieter. Diese Systeme bilden heute die Grundlage für die professionelle Verwaltung von Corporate Designs und machen es möglich, Gestaltungsregeln zentral zu bündeln, adaptiv bereitzustellen und über verschiedene Teams und Kanäle hinweg konsistent umzusetzen. Auf diese Weise wird die Brücke zwischen konzeptionellem Design, praktischer Anwendung und technischer Umsetzung geschlagen.
Besonderes Augenmerk liegt auf den Anforderungen im Corporate-Bereich, in dem Wiedererkennbarkeit und Markenidentität zentrale Faktoren darstellen. Die Studierenden lernen, wie man gestalterische Regeln und Prinzipien so definiert, dass sie sich in unterschiedlichen Medien und Kanälen anwenden lassen, ohne den einheitlichen Charakter der Marke zu gefährden. Dabei wird der Einsatz neuer Technologien ebenso reflektiert wie die Frage nach der Rolle des Designers in einem zunehmend automatisierten Umfeld.
Der Kurs verbindet theoretische Grundlagen mit praxisnahen Übungen. In Vorträgen und Diskussionen werden Methoden zur Entwicklung von Designsystemen vorgestellt und kritisch erörtert. In der Praxis erproben die Studierenden die Inhalte anhand eines eigenen Projekts: Sie entwickeln ein exemplarisches, anwendungsfähiges Designsystem samt Templates und setzen es in einem praktischen Szenario um.
Am Ende des Semesters verfügen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über ein erweitertes Verständnis für systemisches Gestalten im Corporate-Kontext, sind vertraut mit der Arbeit an Guidelines und Styleguides sowie ein Vorstellung und Grundkenntnisse von digitalen Plattformen, und können so den Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Designpraxis gerecht werden.
Montano Bikes ist eine deutsche Fahrradmanufaktur mit Sitz in Rosenheim. Seit 2009 entstehen hier handgefertigte Premiumfahrräder in kleinen Stückzahlen – entwickelt für Menschen, die Design, Performance und Nachhaltigkeit gleichermaßen schätzen.
Primary Logo - Name und Herkunft
Jedes Bike vereint präzises Handwerk, hochwertige Materialien und eine klare gestalterische Haltung. Montano Bikes steht bewusst abseits der Massenproduktion und fokussiert sich auf individuelle, langlebige Produkte im oberen Preissegment. Qualität, Liebe zum Detail und authentische Manufakturarbeit bilden das Fundament der Marke.
Logo Varianten
Ein Logo - viele Möglichkeiten
Aus dem Primary Logo können einzelne Elemente entnommen werden. Dabei besteht die Möglichkeit, entweder das komplette Logo, ausschließlich die Typografie oder nur den Berg als eigenständiges visuelles Element zu verwenden. Der zugrunde liegende Gedanke ist, dass auch ein Fahrrad aus einzelnen Komponenten besteht. Dieses Prinzip wurde bewusst auf das Logo übertragen.
Farbe
Die Primärfarben bilden die Grundlage der Gestaltung, die Sekundärfarben werden ergänzend eingesetzt, beispielsweise in Bildwelten.
Die Farbwahl orientiert sich am Unternehmen und seiner Herkunft. Da die Fahrräder vor allem in naturnahen Umgebungen eingesetzt werden und Rosenheim für seine alpine Landschaft bekannt ist, wurden Farben gewählt, die in der Natur wiederzufinden sind.
Schriften
Die Noto Sans wurde hauptsächlich als Schrift für das Logo verwendet. Die Herta Slab hingegen dient als Schrift für Headlines und Fließtexte.
Für das Logo entschied ich mich für eine dezente Schrift und experimentierte mit dem Kerning. Sie sollte einen „schnellen“ Eindruck vermitteln, gleichzeitig aber nicht vom Bergmotiv ablenken. Für Headlines und Fließtexte wählte ich eine lebendigere Schrift, die einen kontrastreichen Ausgleich bildet.