Im Kurs Programmiertes Entwerfen 1 werden grundlegende gestalterische Repertoires zur systematischen Organisation von visuellen Zeichenbeziehungen sowie visueller Phänomene untersucht, gesammelt und in Prozessschritten dokumentiert.
Durch systematisch aufeinander aufbauenden Übungen im “Bottom-Up” Prinzip, werden zunehmend komplexe morphologisch und kombinatorisch orientierte Zeichenoperationen anhand von Skalen und Störungen entwickelt und in syntaktischen und semantischen Bezugsfeldern untersucht. Beginnend mit analogen Handskizzen, über statische bis hin zu dynamischen Darstellungen.
Der Kurs Programmiertes Entwerfen hatte das Ziel, Gestaltung nicht nur visuell, sondern auch strukturell und algorithmisch zu denken. Ausgehend von einfachen grafischen Elementen wie Linien und Punkten entwickelten wir regelbasierte Transformationen, die über Parameter gesteuert werden. Anschließend haben wir uns mit dem Phänomen “Störungen” beschäftigt. Begleitend zu diesen Themenschwerpunkten wurde der Gestaltungsbegriff in gesellschaftlicher, historischer und ökonomischer Sicht kritisch reflektiert.
In dieser Dokumentation sieht man meine persönliche Auseinandersetzung mit diversen Arten von Skalen und Störungen, sowie meine Präsentation zum Kapitel „verzicht auf symbole“ aus dem Werk „die welt als entwurf“ von Otl Aicher.