Teilen statt Besitzen
Der Kurs Prozessgestaltung beschäftigt sich mit der Gestaltung von Abläufen und Produktsystemen, die den Gebrauch von Produkten und Dienstleistungen bestimmen.
Im Mittelpunkt steht nicht das einzelne Produkt, sondern das Zusammenspiel von Produkt, Service, Nutzer:innen und System.
Unter dem Leitmotiv „Teilen statt Besitzen“ entwickeln die Studierenden Konzepte für Produkte, Dienstleistungen und Produktsysteme, die gemeinschaftliche Nutzung ermöglichen und langfristig sinnvoll organisieren.
Resultate
Die Arbeiten zeigen, wie durch Prozessgestaltung nachhaltige Alternativen zu klassischen Besitz- und Konsummodellen entstehen. Entworfen wurden:
Produkte ind Systeme für die gemeinsame Nutzung
Dienstleistungen, die Zugang statt Besitz ermöglichen
Systeme, die Teilen, Wiederverwenden und Reparieren fördern
Die Projekte machen sichtbar, dass nachhaltige Gestaltung vor allem dort entsteht, wo Prozesse bewusst entworfen und neu gedacht werden.
Accessibility vs. Ownership
The course Process Design focuses on the design of processes and product-systems that shape how products and services are used. Rather than concentrating on individual objects, the course addresses the relationships between products, services, users, and systems.
Under the guiding theme “Accessibility vs. Ownership,” students develop concepts for products, services, and product–service systems that enable shared use and organize it in meaningful, long-term ways.
Outcomes
The projects demonstrate how process design can create sustainable alternatives to traditional ownership and consumption models. The results include:
products and systems designed for shared use
services that provide access without ownership
systems that support sharing, reuse, and repair
The projects highlight that sustainable design emerges where processes are consciously designed and rethought.
Nicht als temporäres Hindernis, sondern als wandelbaren Stadtbaustein. Die modular anordbaren Elemente sichern bei Bedarf öffentliche Räume und fügen sich flexibel in unterschiedliche Szenarien ein.
Außer Betrieb transformieren sie sich zu einem sozialen Hotspot – mit integrierten Sitzgelegenheiten, Beeten und Müllentsorgung.
So entsteht eine Infrastruktur, die Sicherheit nicht isoliert versteht, sondern als Teil des urbanen Lebens. Schutz und Aufenthaltsqualität werden nicht getrennt gedacht, sondern bewusst miteinander verknüpft.
Der Poller
Der Poller hat ein Gewicht von etwa 1,4 Tonnen und ist aus Stahlbeton gefertigt, damit ist ohne Probleme in der Lage als eine Abwehrmaßnahme gegen Kfz zu dienen. Er hat außerdem eine abgerundete Form, die beim Falle eines Aufpralls die Kräfte verteilt und ihn so widerstandsfähiger macht.
Die Funktionen
In der Explosionsansicht lassen sich alle essetiellen Funktionen unseres mobilen Pollers CONTECT gut erkennen. Er bietet ein orangenes Stahlnetz als Abfallbehälter, welches mit einem Blechdach überdeckt ist. An der Oberseite und an der Seite befinden sich Haken, die es ermöglichen den Poller zu bewegen. Die schwarzen Wannen sind für Pflanzen gedacht.
Montage der Bänke
Die Bänke werden mithilfe von einem Schraubzangenmechanismus zwischen die Poller gespannt. Das ermöglich ausreichend Spielraum beim platzieren der Poller. Man muss so nicht darauf achten dass die Bank z.B. perfekt auf ein Gewinde bei beiden angrenzenden Poller aufliegt, so wird der Montageprozess flexibler.