Das Designprojekt zum Thema “Smart Products and Processes” konzentriert sich auf die Entwicklung einer intelligenten Produkt- und Prozessentwicklung, die auf die Bedürfnisse von Nutzern reagiert.
In diesem Semester gibt es eine offene Themenwahl.
Der Schwerpunkt des Gestaltungsprojekts liegt auf einem iterativen Gestaltungsprozess, der die Teams anregt, analoge und digitale Schnittstellen von Produkten und (digitalen) Services zu identifizieren, zu untersuchen (zu testen) und neu zu gestalten. Hierbei wird viel Wert auf das Ausprobieren (Prototyping) und die Argumentation/Kommunikation der Gestaltung der smarten Helfer (Pitch) gelegt.
Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung intelligenter Systeme und Produkte, die durch moderne Technologien nutzerzentrierte Problemösungen für unterschiedliche Anwendungsszenarien bieten.
Projektablauf:
Effiziente und geführte Einarbeitung in die methodenbasierte Ideenfindung
In der modernen Stadtplanung werden Randgebiete oft vernachlässigt. Großstädte werden häufig überdesignt, während kleinere Städte beziehungsweise Randgebiete meist als reine Funktionsräume verbleiben. Die Mira Bench ist ein interaktives Erlebnisobjekt, das Licht, Sicherheit und High End Design in den Alltag bringt. Sie wertet gezielt Orte des Übergangs auf, wie den Weg zur Arbeit oder den abendlichen Spaziergang am Stadtrand.
Die Mira Bench erwacht zum Leben, sobald man sich ihr nähert. Ein Bewegungsmelder aktiviert ein sanftes Licht, das den Raum sicher und einladend inszeniert. Dank eines integrierten Solarpanels arbeitet die Bank vollkommen autark und benötigt keinen externen Stromanschluss. Eine diskrete Belegungssensorik erkennt, ob jemand auf der Bank Platz nimmt.
Diese Technologie steuert das Licht effizient:
• Ein einladendes Lichtsignal schafft Sicherheit und Orientierung.
• Die Bank hält die Beleuchtung konstant, solange die Sensoren eine Person registrieren.
• Im Ruhezustand schont die Bank ihre Solarreserven.
Inspiration im Alltag
Exzellentes Design sollte überall erlebbar sein. Oft bleibt Design auf Bildungsstätten beschränkt und ist nicht für jeden zugänglich. Design und Architektur sollten kein Luxus sein, und genau hier kommt die Mira Bench ins Spiel. Sie bringt Ästhetik in Randgebiete Deutschlands und setzt einen bewussten Kontrast zur oft monotonen Architektur. Die klare Linienführung lädt dazu ein, kurz innezuhalten. Wer hier sitzt, soll nicht nur warten, sondern sich inspirieren lassen. Gleichzeitig schafft die Mira Bench einen Ort der Begegnung. Sie lädt dazu ein, miteinander ins Gespräch zu kommen, Pausen gemeinsam zu verbringen und fördert so soziale Interaktionen im öffentlichen Raum.
Aufwertung durch Wertschätzung
Stadtränder gewinnen durch die Mira Bench an Identität. Die automatische Beleuchtung nimmt dunklen Wegen ihren Schrecken und steigert das subjektive Sicherheitsempfinden. Darüber hinaus stärkt die Bank das Gemeinschaftsgefühl, indem sie Aufenthaltsqualität schafft und Menschen zusammenbringt. Gleichzeitig signalisiert die hochwertige Ausstattung eine echte Wertschätzung gegenüber den Bewohnern dieser Gebiete. Die Mira Bench ist ein Statement für die Demokratisierung von Design. Sie beweist, dass Ästhetik und ökologische Nachhaltigkeit den öffentlichen Raum lebenswerter gestalten können. Sie ist ein leuchtendes Beispiel für moderne Stadtentwicklung.