Inhalt des Kurses
Bachelorarbeiten Interaktionsgestaltung
In der Bachelor-Arbeit im 7. Semester bearbeiten die Studierenden anhand eines frei wählbaren Themas ein Gestaltungsprojekt, in dem sie ihre erlernten Kenntnisse in Recherche, Konzept und Entwurf praktisch anwenden.
Interaktionsgestaltung
Semesterjahr BetreuungProf. Hartmut Bohnacker, Prof. David Oswald
steps
steps
Ein digitales Tool zum Erstellen von Choreografien
steps ist eine digitale Applikation, die Choreografierende im Amateurbereich beim Erstellen, Überarbeiten und Dokumentieren von Choreografien unterstützt.
Ausgangspunkt
Choreografien entstehen durch Ausprobieren, Freestylen, Wiederholen und Anpassen. Bewegungsmaterial wird meist per Video festgehalten. Dadurch entstehen schnell viele Aufnahmen, Varianten und Änderungen, die schwer zu überblicken sind. Genau hier setzt steps an: Die Applikation soll den Choreografieprozess übersichtlicher machen und Aufgaben wie Aufnehmen, Strukturieren, Überarbeiten und Wiederfinden unterstützen.

Zielgruppe und Nutzungskontext
steps richtet sich an Choreografierende, die im Amateur- und Unterrichtskontext arbeiten und Choreografien für Tanzgruppen entwickeln. Die Anwendung ist für das Tablet konzipiert, da dieses im choreografischen Alltag häufig zum Aufnehmen, Anschauen und Vorbereiten genutzt wird.
Funktionen von steps
Musikanalyse und Counts

Freestyle und Sequenzauswahl

Zentrale Funktionen
Mit steps können Choreografierende mit einem Song oder einer bestehenden Choreografie starten. Freestyle-Aufnahmen lassen sich sichten und einzelne Sequenzen können herausgeschnitten, gespeichert oder in die Choreografie eingefügt werden. Varianten einer Bewegung können miteinander verglichen und passende Übergänge zwischen Sequenzen gezielt aufgenommen werden. Tags, Counts und eine Timeline helfen dabei, bestimmte Stellen im Video schneller wiederzufinden.
Variantenvergleich

Besonderheit und Abschluss
steps orientiert sich an der tatsächlichen Arbeitsweise von Choreografierenden. Die Applikation schafft Struktur dort, wo im analogen Arbeiten häufig Unklarheit oder zusätzlicher Aufwand entsteht. So bleibt mehr Raum für das Entwickeln, Ausprobieren und Vermitteln von Bewegung.
Prof. Hartmut Bohnacker, Prof. David Oswald
TagsApplication Design Bewegung Musik Planung Prozessgestaltung Sport