Die Studierenden lernen die elementare Darstellungsprinzipien, grundlegende Techniken der Programmierung und algorithmisches Denken kennen.
In zwei Kurzprojekten und kleinen Übungen probieren die Studierenden die systematischen Organisation von Zeichenbeziehungen in Fläche, Bewegung und interaktives Verhalten aus. Ziel ist es am Ende des Semesters Gestaltung als System zu erfahren und eigenständig erste einfache Regelwerke in eine Programmiersprache übersetzen zu können.
Es beginnt mit einer Kugel in der Mitte. Die Kugel zerteilt sich und die zwei neuen Kugeln schweben nach
außen. Diese Kugeln teilen sich dann auch und schweben nach innen. Es geht immer so weiter. Kugeln teilen sich, schweben nach außen. Kugeln teilen sich, schweben nach innen. Nach der 8. Teilung werden die vielen kleinen Kugeln wieder zu der ursprünglichen Kugel. Nach jedem nach innen oder nach außen schweben, bilden die Kugeln für kurze zeit eine Form.
Video - Lines of glass
Lines of glass
Anstatt mit 3 Linien beginnt es mit 4 Linien, dadurch ist es interessanter und geht etwas länger.
in dieser Version fällt auch wieder ein gummiartiger Ball in den inneren Kreis, bevor er sich schließt. Die Linie zersplittert, sobald sie zu einem Kreis wird, in unterschiedlich große Teilchen. Diese liegen teilweise auf der zweiten Linie. Der Ball hüpft auf der zweiten Linie herum, sobald diese auch zerstört ist, gelangt er auf die dritte Linie, dann auf die Vierte.
Sobald die Vierte Linie auch zerstört ist, fallen alle Trümmerteilchen und der Ball nach unten und bleiben auf dem Boden liegen. Dann beginnt wieder alles von vorne.
Video - Elastic Orbit
Elastic Orbit
Elastic Orbit besteht aus mehreren frei beweglichen Kugeln und quadratischen Elementen, die sich innerhalb eines begrenzten Bereichs bewegen und durch eine Physiksimulation miteinander sowie mit den Bildschirmrändern kollidieren. Die seitlichen Begrenzungen reagieren elastisch auf Zusammenstöße und verleihen der Animation eine organische Wirkung. Ein größeres, gelbes Quadrat dient als zentrales Gestaltungselement und hebt sich bewusst von den übrigen Objekten ab. Durch den Verzicht auf klassische Uhrendarstellungen entsteht ein minimalistisches, spielerisches Watchface, das Bewegung und Interaktion in den Mittelpunkt stellt und zeigt, wie sich Zeit auf experimentelle Weise visualisieren lässt.