Ausgangspunkt dieses Projekts war die Aufgabe, einen Dodekaeder zu modellieren und seine äußere Form gestalterisch weiterzuentwickeln. Anstelle einer klassischen Konstruktion entstand ein modulares System aus steckbaren Faltkarten, das vollständig ohne Klebstoff auskommt.
Der gestalterische Schwerpunkt liegt daher weniger auf dem Aussehen des Äußeren als auf der Entwicklung und Optimierung des Stecksystems. Einkerbungen und Aussparungen sorgen für Stabilität, verhindern das Einreißen des Papiers und ermöglichen einen sicheren Halt der einzelnen Module.
Durch die Anordnung rechteckiger Elemente entlang jeder Kante und die kontinuierliche Wiederholung des Moduls entsteht eine Struktur, die an die Blendenlamellen einer Kameralinse erinnert. Sie öffnet den Blick in das Innere des Körpers und macht seine Konstruktion sichtbar.