Im Kurs Application Design II tauchen die Studierenden in die Welt des User Experience (UX) und Application Designs ein.
Ziel ist es, ein tiefgreifendes Verständnis für den eigenen Designprozess zu entwickeln, die Designentscheidungen sichtbar zu machen und fundiert zu begründen. Der Kurs legt einen besonderen Fokus auf die strategische Gestaltung als Brücke zwischen kreativen Lösungen und gemeinnützigen Aspekten und vermittelt Methoden aus dem Bereich des Human Centered Designs zur Entwicklung benutzerzentrierter Applikationen.
“Desiging for the Real-World Impact” war die Aufgabe dieses Kurses. Dabei rückte das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz schnell in den Fokus unserer Überlegungen, weshalb wir uns letztendlich darauf konzentrierten.
In diesem Zusammenhang beschäftigten wir uns intensiv mit der Lebensmittelverschwendung und der Frage, wie sich lokale und regionale Bezugsquellen für Obst und Gemüse besser erschließen und nutzen lassen.
Konzept
Das Konzept dieser App basiert auf einem Community-basierten Ansatz, bei dem Gartenbesitzerinnen und Helferinnen in einer gegenseitig vorteilhaften Beziehung zusammenkommen.
Dieses Modell schafft mehrschichtige Vorteile: Zum einen wird die Verschwendung von Obst und Gemüse deutlich reduziert, da die Ernte gezielt genutzt wird.
Zum anderen wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und gefestigt. Nicht zuletzt erhalten insbesondere ältere Gartenbesitzer*innen durch diesen Ansatz die praktische Unterstützung, die sie im Alltag benötigen. So entsteht ein nachhaltiges System, von dem beide Seiten profitieren.
User Research
Um unsere Nutzergruppe besser zu verstehen beschäftigten wir uns mit den pain points, needs und wie wir diese am Besten lösen können. Dafür verwendeten wir das Prinzip der Pareto analysis und konnten somit unser Werteversprechen festlegen. Dabei ging es uns vor allem um: Vertrauen, Sicherheit, klare Informationen und einfaches koordinieren von Beiträgen der Gartenbesitzerinnen und Helferinnen.
Needs user groups
Anfangs betrachteten wir ein breiteres Spektrum potenzieller Nutzerinnen, darunter Mitarbeiterinnen von Hilfsorganisationen sowie Stadtbewohner*innen ohne direkten Zugang zu Gärten oder ländlichen Räumen.
Im weiteren Verlauf des Designprozesses konzentrierten wir uns jedoch auf zwei klar definierte Nutzergruppen: Gartenbesitzerinnen und Helferinnen aus privaten Haushalten sowie von staatlich erkannten Organisationen.
Diese Fokussierung ermöglichte es uns, uns intensiv mit deren spezifischen Herausforderungen (Pain Points) und Lösungsansätzen auseinanderzusetzen und so ein deutlich zielgerichteteres Produktkonzept zu entwickeln.
Pain points/Lösungen
Zusätzlich haben wir auch ähnliche Pain Points der verschiedenen Nutzergruppen miteinander verglichen um somit die User Experience für alle am einfachsten zu gestalten.
Shared pain points
Wireframes/Erste Screens
Im Anschluss darauf kreierten wir unsere ersten Wireframes, welche wir dann auch im weiteren Prozess in Figma ausarbeiteten.