Die Studierenden entwickelten im Semesterprojekt ein gestalterisches Konzept für eine Publikation zu einem übergeordneten Thema umgesetzt als Website sowie als Printprodukt.
Neben grundlegenden Aspekten wie Typografie, Bild-Text-Beziehung und Gestaltungsraster wurden die speziellen Anforderungen der unterschiedlichen Medien erprobt.
Unter der Oberfläche
Ein kleiner Haken am seidenen Faden, der in einiger Entfernung in die Wasseroberfläche eintaucht. Da hing noch etwas. Kaum sichtbar. Unscheinbar. Harmlos? Es wird Teil der Strömung, treibt, kippt, zögert.
Für Menschen nur Material, für andere ein tödliches Signal.
Mensch Tier und Tod
Unter dem Dachthema „Draußen: Erleben, Nutzen, Gestalten“ beschäftigt sich unser Projekt mit genau diesen drei Themen, die beim Angeln in eine besondere Beziehung zueinander treten. Angeln ist gleich Grauzone – eine Grauzone irgendwo zwischen Tötung und Naturerlebnis. Ein schmaler Grat der Verantwortung.
Ergebnis
In einer responsiven Webseite und Broschüre dokumentieren wir die Praxis und Haltung naturbezogener Angler, die ihr Equipment auf das Nötigste reduzieren und nach stundenlangem Warten mehr mit nach Hause nehmen als nur einen Fisch.
In beiden Medien kombinieren wir entstandene Fotografien mit reduzierten Begleittexten. Gebunden wurde die Broschüre mit einer Spirale, um einen Bezug zu den Ringen der Angelruten herzustellen.
Eine Dokumentation fasst die im Kurs entstandenen Inhalte und Gestaltungsprozesse zusammen.