Die Studierenden haben neue Konzepte für Produkt-Service-Systeme entwickelt, die unter anderem neben Formen der haptischen Interaktion auch digitale Komponenten und Prozesse berücksichtigen.
Gestaltung von Produkt-Service-Systemen
Dachthema für die Getsaltung war „Kaffeekultur“ und die damit verbundenen Orte, Produkte und Services. Dazu wurden unterschiedliche Nutzungsszenarien und -kontexte für spezifische Nutzergruppen untersucht und die Interaktion mit den Produkten neu gedacht. Neben der Einbindung aktueller Technologien wurden Aspekte der haptischen Interaktion mit dem physischen Produkt sowie ergänzende Digital-Services entwickelt.
Das Erlernen des Barista-Handwerks ist traditionell eine anspruchsvolle praktische Erfahrung. The nice Barista unterstützt Einsteiger durch ein nachrüstbares Gadget, das klassische Siebträgermaschinen in eine intuitive Lernumgebung verwandelt und Schritt für Schritt durch den Prozess führt.
Durch physische Kartonmodelle der Espressomaschine und des Displays führten wir Ergonomie-Tests durch. Dabei untersuchten wir die optimale Bildschirmgröße, Position, Neigung sowie Textgröße und Farbgestaltung.
Mithilfe von Interaktionstests entwickelten wir die Bedienung weiter. Nutzer können durch Tippen auf die rechte Bildschirmhälfte zum nächsten Schritt wechseln und über die linke Seite zurückgehen. Zusätzlich wurden missverständliche Illustrationen und Animationen überarbeitet.
Die finale Benutzeroberfläche basiert auf den Erkenntnissen aus den Tests. Jeder Schritt wird durch eine klare, großformatige Illustration dargestellt, sodass benötigte Werkzeuge und Aktionen wie Tamper, Siebträger oder Milchkännchen sofort erkennbar sind.