Das Dachthema »Radikal, hoffnungslos – hoffnungsvoll«? soll in der Arbeit als eine Metapher und als ein Sinnbild für das Leben und eine Gesellschaft betrachtet und verstanden werden.
Nie lebten mehr Menschen auf der Erde, nie war unser Einfluss auf den Planeten größer, nie waren wir enger vernetzt – unsere Gesellschaft wandelt sich immer rasanter. Hoffnung, Lethargie, Zukunfsängste, was bedeutet eine zunehmende Polarisierung für unsere Gesellschaft? Eine spürbare Verdrossenheit greift umsich – die politischen Ränder gewinnen deutlich an Einflussnahme. Wie wir heute leben veranschaulicht die Vielfalt und die Widersprüche unserer Zivilisation.
Die Arbeit kann sowohl pro und kontra Perspektiven aufzeigen und dokumentarisch, kritisch, ironisch, überhöht oder romantisiert das Thema kommunizieren.
Lehrinhalt
Welche Möglichkeiten eröffnen sich mittels der Fotografie, einer Bildsprache, Text, Typografie und Grafik das Thema darzustellen?
Wann bezeichnen wir Menschen als Familie? Und wodurch entsteht dieses Gefühl von Zugehörigkeit?
Unser Magazin hinterfragt den klassischen Familienbegriff und definiert Familie über Vertrauen, Nähe und gemeinsame Erfahrungen, weit über Blutsverwandtschaft hinaus. Diese Perspektive beleuchten wir anhand dreier Formate: einer Geschwisterbeziehung, einem Eltern-Kind-Verhältnis und einer Freundesgruppe die zur Wahlfamilie geworden ist.
Der Einstieg ins Magazin soll den Leser zunächst abholen, Neugier wecken und bereits erste Denkanstöße sowie Impulse zum Thema geben. Im Nachwort gibt es kein eindeutiges Fazit, sondern bietet bewusst ein offenes Ende. Ziel ist es, die Leser:innen dazu anzuregen, ihre eigenen Verbindungen und Beziehungen zu reflektieren und den Begriff Familie für sich selbst neu zu denken.
Unser Fokus liegt auf authentischen Momentaufnahmen, die das Zusammenspiel und die Dynamik innerhalb der Beziehungen spürbar machen. Diese Einblicke in private Situationen vertiefen wir durch persönliche Zitate, Porträts und handschriftliche Botschaften: Ein in jedem Kapitel enthaltener Brief oder eine Notiz an die Bezugsperson macht die emotionale Verbindung unmittelbar erlebbar. Trotz der unterschiedlichen Geschichten fügen sich die einzelnen Kapitel so zu einem in sich geschlossenen Gesamtwerk zusammen.