Studierende lernten, die User Experience durch einen ganzheitlichen Designprozess zu gestalten, beginnend mit der Problemdefinition bis hin zum App-Prototypen.
Projektthema
Im Mittelpunkt stand die Gestaltung optimaler Nutzererlebnisse unter Verwendung von UX-Designmethoden. Der Prozess umfasste User Research, Konzeptentwicklung, Entwürfe und das Prototyping, speziell ausgerichtet auf die Entwicklung einer App für Smartphones. Die Projekte waren jeweils zugeschnitten auf spezifische Anwendungsbereiche wie Gesundheit, Organisation oder Produktivität.
Inhalt des Faches
Die Teilnehmenden des Kurses erwarben methodische und analytische Fähigkeiten, um UX-Designkonzepte effektiv umzusetzen. Sie lernten, Nutzerforschungsmethoden wie User Journeys, Experten- und Konsumentenbefragungen oder Stakeholdermaps anzuwenden, um Anforderungen zu analysieren und unterschiedliche Nutzergruppen zu definieren. Durch die Anwendung von Designmethoden wurde ein iterativer Gestaltungsprozess durchlaufen, in dem Prototypen verschiedener Ausarbeitungsgrade erstellt und hinsichtlich ihrer Benutzbarkeit und Usability getestet wurden. Als Ergebnis setzten die Studierenden eine App für Smartphones oder Tablet prototypisch um, mit dem Ziel, ein tiefes Verständnis für die Bedeutung der Nutzererfahrung in der Gestaltung von Anwendungen zu vermitteln und sie zu befähigen, intuitive und ansprechende Benutzeroberflächen zu gestalten.
Treffen mit Freund:innen zu planen klingt einfach – wird aber schnell zum Chaos. Nachrichten gehen unter und man verliert den Überblick. Besonders bei mehreren Freundeskreisen wird die Organisation zeitintensiv und anstrengend.
Unsere App macht Verabreden leicht. Klare Planung, schnelle Einladungen und weniger Kommunikationsstress.
Problem Definition
Menschen möchten sich mit Freunden und Bekannten treffen, scheitern jedoch oft daran, dass die Organisation über verschiedene Chats und Gruppen zu zeitaufwendig, verwirrend und sozial anstrengend ist. Oft ist es auch schwierig, verschiedene Freundeskreise miteinander zu verbinden. Man muss jede Person einzeln anschreiben und weiß oft nicht, wer Zeit oder Interesse hat.
How Might We
Wie können wir größeren Personengruppen dabei helfen, Veranstaltungen und Aktivitäten mit ihren Freunden schnell, übersichtlich und einfach zu planen, ohne Kommunikations– und Koordinationsstress?
Der USP der App sind private, individuell verwaltete Circles, mit denen Nutzer:innen ihre Freundschaften in Gruppen organisieren können. Dadurch lassen sich Einladungen schnell und unkompliziert in Circles teilen, sowohl für selbst erstellte als auch für bestehende Events.
Durch die MoSCow–Priorisierung konnten wir schnell erkennen welche Funktionen für den MVP der App nötig sind und welche nur “nice to have” sind.
Um unsere App nicht aus Annahmen heraus zu gestalten, sondern konsequent an realen Bedürfnissen auszurichten, haben wir im Designprozess Personas erstellt und eingesetzt. Personas helfen dabei, Informationen aus Interviews und Beobachtungen zu bündeln und als greifbare Profile darzustellen. So wird sichtbar, für wen wir gestalten, welche Ziele Nutzer:innen verfolgen und welche Hürden sie im Alltag erleben.