Bits und Atome:
Wenn sich Code in Materie verwandelt – und digitale Apps eine physische Form bekommen.
Aufgabe war es, ein Produkt zu entwickeln, das eine bestehende Smartphone-App in die physische Welt überträgt. Ziel war dabei, die zentrale Funktion und das Nutzererlebnis der gewählten App in einem greifbaren, interaktiven Objekt neu zu interpretieren.
Pimpi ist dein personalisierter Ausstellungsguide und begleitet dich, basierend auf deinen Interessen, durch die Semesterausstellung.
Angekommen in der Ausstellung kann man sich an einem Infoterminal einen ersten Überblick über Studiengänge, Kurse und Projekte verschaffen. Auf Basis persönlicher Interessen lässt sich anschließend eine individuelle Route planen. Sobald diese erstellt ist, kann sie auf Pimpi übertragen werden. Während der Übertragung wird eine kurze Information zur Bedienung eingeblendet.
Pimpi führt einen anschließend von Station zu Station. Für zusätzliche Informationen bietet er optional eine Audiowiedergabe zum jeweiligen Kurs und Projekt.
Auf Pimpi ist ein Display verbaut, welches den Routenplan nochmals darstellt und sowohl die nächste als auch die darauffolgenden Stationen anzeigt. So weiß man jederzeit, wohin er fährt, und auch außenstehende Personen können sich der Führung problemlos anschließen.
Falls man die Führung kurzzeitig pausieren möchte, kann man Pimpi ganz einfach an seinem Fähnchen anhalten und anschließend wieder weiterfahren lassen. Das funktioniert über Pull, um ihn zu stoppen, und Push, um die Route fortzusetzen.
Pimpi wartet anschließend bis zu 10 Minuten. Danach fährt er selbstständig zu seiner Station zurück und kann erneut genutzt werden.