Wir machen ein Design Projekt. Mit allem, was dazu gehört: Nutzern, Workshops, Spezialisten, Testings, … Scheitern und Fehler machen zum schnellen Lernen willkommen. Studierende entwickeln Kommunikations-Produkte. Konsequent methodisch.
Wie können Probleme von mobilitätseingeschränkten Personen im öffentlichen Raum stärker sichtbar gemacht werden, sodass diese nachfühlbar werden?
Problemstellung und Relevanz
Der öffentliche Raum stellt oft Anforderungen an körperliche Fähigkeiten wie Sehen, Kraft oder Gleichgewicht, die viele Menschen als selbstverständlich wahrnehmen. Mit zunehmendem Alter oder durch körperliche Veränderungen entstehen jedoch Barrieren, die Teilhabe und Selbstständigkeit einschränken. Diese werden von nicht-betroffenen Personen meist übersehen, da sie den öffentlichen Raum als neutral erleben. Das Projekt möchte diese unsichtbaren Barrieren erfahrbar machen und so das Bewusstsein für Barrierefreiheit fördern.
Zielgruppe
Zielgruppe sind vor allem gesunde, jüngere Menschen, die bisher wenig Berührung mit dem Thema haben. Sie sollen durch eigene Erfahrung für die Bedeutung und Notwendigkeit barrierefreier Gestaltung sensibilisiert werden. Auch Menschen mit Einschränkungen profitieren, indem ihre Erfahrungen gesellschaftlich sichtbar gemacht werden.
Umsetzung
Format: Ausstellung
Konzept
Das didaktische Konzept der Ausstellung zielt darauf ab, Barrieren im öffentlichen Raum erfahrbar zu machen statt nur zu erklären. Wissen wird Schritt für Schritt durch eigenes Erleben, Beobachtung und kurze Informationen vermittelt. Jede Station zeigt typische Alltagssituationen und verdeutlicht, warum sie für manche Menschen schwierig sind. Der Schwerpunkt liegt auf Selbsterfahrung und Reflexion, nicht auf Belehrung oder Fachwissen. Dadurch soll ein nachhaltiger Perspektivwechsel bei den Besucher:innen entstehen.