Studierende entwickeln in Vorlesung, Übung und Projekt gestalterische Antworten auf das Thema Migration – mit Interaction und Exhibtion Design, Medientechnologien, Videoproduktion und KI für Sprache, Video, Bild, Content und Code.
Prof. Ulf Harr, Prof. Jens Döring, Prof. Marc Guntow
Der Gmünder Weg – damals und heute
Im Kurs „Transmediale Gestaltung und AI” wurde unter dem Dachthema „Migration“ eine interaktive Tablet-Anwendung, eine raumgreifende Ausstellungsanwendung sowie ein begleitender Film konzipiert und gestaltet.
Bei dem von uns gewählten Thema „Heimatvertriebene in Schwäbisch Gmünd“ legten wir unseren Fokus auf Zeitzeugengeschichten aus städtischen Erfahrungsberichten und deren Verknüpfung mit den heutigen Integrationsmodellen der Stadt Schwäbisch Gmünd.
Im Rahmen des Moduls Ausstellungsgestaltung adaptierten wir unsere Konzept-Idee der Tablet-Anwendung für einen großen Touchscreen. Das Ausstellungsstück nutzt die Symbolik eines „Fadens“, welcher die Nutzenden durch die Anwendung führt. Er steht für den Weg der Integration, der kein einfacher, kein geradliniger Prozess ist. Anhand von vier Stationen versuchen wir dennoch, diesen abzubilden und jeweils von zwei Seiten zu beleuchten: jene der Heimatvertriebenen ab 1945 und die der heutigen Migranten.
llustrierte Personen und Szenen gepaart mit historischen Bildern und Dokumenten; eine Kombination aus Text, Ton und bewegtem Bild lassen die Nutzenden tief in persönliche Erfahrungen verschiedener Menschen eintauchen und erwecken die Stimmen der Vergangenheit wieder zum Leben.
Dieses Projekt entstand mit freundlicher Unterstützung des Stadtarchivs Schwäbisch Gmünd.