Studierende lernten, die User Experience durch einen ganzheitlichen Designprozess zu gestalten, beginnend mit der Problemdefinition bis hin zum App-Prototypen.
Projektthema
Im Mittelpunkt stand die Gestaltung optimaler Nutzererlebnisse unter Verwendung von UX-Designmethoden. Der Prozess umfasste User Research, Konzeptentwicklung, Entwürfe und das Prototyping, speziell ausgerichtet auf die Entwicklung einer App für Smartphones. Die Projekte waren jeweils zugeschnitten auf spezifische Anwendungsbereiche wie Gesundheit, Organisation oder Produktivität.
Inhalt des Faches
Die Teilnehmenden des Kurses erwarben methodische und analytische Fähigkeiten, um UX-Designkonzepte effektiv umzusetzen. Sie lernten, Nutzerforschungsmethoden wie User Journeys, Experten- und Konsumentenbefragungen oder Stakeholdermaps anzuwenden, um Anforderungen zu analysieren und unterschiedliche Nutzergruppen zu definieren. Durch die Anwendung von Designmethoden wurde ein iterativer Gestaltungsprozess durchlaufen, in dem Prototypen verschiedener Ausarbeitungsgrade erstellt und hinsichtlich ihrer Benutzbarkeit und Usability getestet wurden. Als Ergebnis setzten die Studierenden eine App für Smartphones oder Tablet prototypisch um, mit dem Ziel, ein tiefes Verständnis für die Bedeutung der Nutzererfahrung in der Gestaltung von Anwendungen zu vermitteln und sie zu befähigen, intuitive und ansprechende Benutzeroberflächen zu gestalten.
Der Umstieg auf Elektromobilität scheitert auf der Langstrecke oft an Reichweitenangst, Planungsstress und einem undurchschaubaren Tarif-Dschungel. Etablierte Lade-Apps verschärfen dies häufig durch geschlossene Ökosysteme und visuell überladene Dashboards am Steuer. Genau hier setzt unser Projekt iva an: Als intelligenter, neutraler Beifahrer befreit die App den Nutzer von komplizierten Registrierungen an der Ladesäule. Im smarten Onboarding scannt man lediglich die eigenen, bereits vorhandenen Ladekarten ein – iva übernimmt den Rest. Die App matcht im Hintergrund automatisch die Tarife für den besten Preis und berechnet Routen, die Zeit, Kosten und Infrastruktur perfekt ausbalancieren.
Optisch bricht iva dabei bewusst mit gängigen Navigations-Standards. Ein klarer „Map-First“-Ansatz kombiniert die vollflächige Karte mit einem streng definierten Layout-Raster, markanter Typografie und einer funktional reduzierten Farbwelt. Die Bedienelemente schweben dezent über der Karte, exakt dort, wo der Daumen sie erwartet, und minimieren so die visuelle Ablenkung am Steuer. Aus lästigen Wartezeiten wird echte Erholungszeit, da sich nützliche Stopps wie Restaurants oder Supermärkte nahtlos über intuitive Filter in die Routenplanung integrieren lassen. Und sollte eine Ladesäule spontan ausfallen oder belegt sein, denkt die App proaktiv mit und leitet vollautomatisch zur besten Alternative um. So gibt iva dem Fahrer die volle Kontrolle und Transparenz zurück und macht das Reisen im E-Auto wieder grenzenlos spontan und völlig entspannt.