Wir machen ein Design Projekt. Mit allem, was dazu gehört: Nutzern, Workshops, Spezialisten, Testings, … Scheitern und Fehler machen zum schnellen Lernen willkommen. Studierende entwickeln Kommunikations-Produkte. Konsequent methodisch.
Atemnot, Schwindel, innere Unruhe und Herzrasen. Viele kennen diese Symptome vor einer Präsentation, oder einem Arztbesuch. Doch wenn diese Symptome vermehrt und in Extremform auftreten können sie auch zu einer Panikattacke führen. Doch was eine Panikattacke überhaupt ist wissen viele nicht. Betroffene wissen oft auch nicht was sie in einer solchen Situation machen sollen und von außen wird wenig Verständnis entgegengebracht. Deshalb haben wir ein Animationsvideo entwickelt, das wissenschaftliche Inhalte verständlich erklärt und durch das Miterleben einer Panikattacke Empathie schafft.
Zielgruppe
Um unsere Zielgruppe festzulegen haben sie in verschiedene Kategorien wie demografisch, geografisch, psychografisch und nach Verhalten aufgeteilt. Doch dies hat uns nicht wirklich weiter gebracht. Deshalb haben wir überlegt wer unsere primäre Zielgruppe sein soll und das sind direkt Betroffene von Panikattacken. Diese sollten unser Hauptfokus sein. Des weiteren wollten wir Verständnis für Personen im Umfeld von Betroffenen schaffen und Hilfsangebote geben um mögliche Hilfe oder Unterstützung leisten zu können. Das Animationsvideo sollte als Anschauungsmittel für Krankenkassen und Therapeuten dienen, um Patienten über Panikattacken aufklären zu können.
Problemdefintion
Mit einer umfassenden Analyse und Recherche haben wir versucht unserem Problem auf den Grund zu gehen und verschiedene Aspekte mit einzubeziehen. Dadurch ist auch unsere How Might We Frage entstanden:
“Wie können wir ein Erklärvideo gestalten, das Panikattacken gleichzeitig enttabuisiert, verständlich macht und konkrete Unterstützung im Akutfall vermittelt?”
Konzept
Um uns klar zu werden wie wir unser Animationsvideo aufbauen wollen haben wir ein Storyboard erstellt, das uns durch den weiteren Prozess durchgängig begleitet hat. Es war uns schnell klar das wir die Inhalte auf drei Ebenen vermitteln wollen um das “Fühlen”, “Wissen” und “Handeln” weiterzugeben. Das Video sollte mit einer Szene im Supermarkt starten, in der eine Person eine Panikattacke erlebt. Wir haben den Supermarkt als neutralen Ort ausgewählt, da Panikattacken aus dem Nichts und an ungewöhnlichen Orten auftauchen können. Das Video sollte das Geschehen dann aus der Perspektive der Betroffenen Person zeigen, mit allen Sinneseindrücken und Gedanken der Person. Anschließend sollte der Betrachter einen Blick in das Gehirn und den Körper der betroffenen Person bekommen. Dort sollten dann die Vorgänge beschrieben werden, die bei einer Panikattacke ablaufen. Vereinzelte Wechsel in den Supermarkt sollten dann die Symptome von außen und innen zeigen. In der Schlussszene sollte noch eine Person dazu kommen, die der betroffenen Person wieder aufhilft und Mut macht.