Thema des Kurses ist die Entwicklung eines medienübergreifenden Erscheinungsbilds. Grundelemente wie Typografie, Formen und Farben werdem aufeinander abgestimmt und anhand von exemplarischen Anwendungen kombiniert und erprobt.
CARE ist eine fiktive politische Bewegung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Sie setzt sich mit gesellschaftlichen Herausforderungen wie mentaler Gesundheit, Work-Life-Balance, sozialer Gerechtigkeit und einem respektvollen Miteinander auseinander. Ziel ist es, Probleme sichtbar zu machen, Empathie zu schaffen und Menschen zu stärken, die im aktuellen System häufig übersehen werden.
Auf Basis dieses inhaltlichen Konzepts wurde ein modulares visuelles Erscheinungsbild entwickelt. Kräftige Farben, reduzierte Illustrationen und eine klare Typografie erzeugen eine plakative, aber zugleich menschliche Wirkung. Die Gestaltung verzichtet bewusst auf düstere Bildwelten und setzt stattdessen auf eine positive, zugewandte Ausstrahlung, auch bei ernsten Themen.
Das Designsystem wurde exemplarisch in einer Wahlkampagne angewendet und auf verschiedene Medien übertragen, darunter Plakate und Social-Media-Beiträge. Das Projekt zeigt, wie Gestaltung Haltung transportieren, Aufmerksamkeit erzeugen und politische Inhalte zugänglich machen kann.