Das Projekt „When Money Means Help: Tracing the Flow of Global Aid Funds (1960–2023)“ analysiert internationale Hilfsgelderströme über mehr als 60 Jahre. Es wurde von Cosima Bühler, Magali Wilhelm, Shilei Xu und Yannik Stegmaier entwickelt und nutzt OECD-Datensätze zu Entwicklungsbeihilfe.
Ziele und Forschungsfragen
Das Projekt untersucht, welche Länder die meisten Hilfsgelder geben und empfangen. Es verfolgt die Frage nach der Relevanz internationaler Hilfe und deren Verteilungsmustern über über 100 Länder hinweg.
Datenquellen und Verarbeitung
Die Daten stammen aus zuverlässigen OECD-Quellen mit über 9 Millionen Zeilen und 2 GB CSV-Daten. Diese wurden bereinigt, standardisiert und auf wesentliche Variablen wie Spender, Empfänger, Jahr und Betrag reduziert; Top-20.000 Einträge für Spender und Empfänger wurden gefiltert.
Visualisierung und Design
Eine kreisförmige Chord-Diagramm-Visualisierung zeigt Flüsse zwischen Top-Donor-Ländern (z. B. USA, Deutschland, Japan) und Empfängerländern (z. B. China, Äthiopien, Nigeria). Das Layout ermöglicht Interaktion durch Auswahl von Donors (‘D’) oder Recipients (‘R’), mit Fokus auf Top-15/20 und Transparenz für überlappende Bogen.
Technische Herausforderungen
Entwicklungsprobleme umfassten überlappende Knoten (gelöst durch Abstands- und Transparenzanpassungen), Performance (durch Vorverarbeitung und Fokus auf Top-10-Donors) sowie Farbbalancierung (Türkisblau für Spender, Orange für Empfänger). Hover- und Klick-Funktionen heben Details hervor.
Erkenntnisse und Ausblick
Die Visualisierung offenbart dominante Spender wie USA und Deutschland sowie Empfänger wie Äthiopien und Bangladesch. Zukünftige Erweiterungen planen Motive hinter Hilfe (humanitär, politisch, wirtschaftlich), wirtschaftliche Entwicklung von Empfängern und erweiterte Interaktivität.