Der Kurs vermittelt die Grundlagen der Datenvisualisierung mit einem Fokus auf das Gestaltungsmittel „Farbe“. In einem kurzen Projekt wird die ordnende Beziehung und vermittelnde Qualität von Form und Farbe erprobt.
Die Darstellungsmittel zur Umsetzung beschränken sich auf den Einsatz von abstrakten, geometrischen Formen und der systematischen Anwendung von Farbe. Das formale Repertoire, d.h. die Organisation, die Form- und Farbgebung der geometrischen Zeichen, assoziative Bezüge zum Inhalt. Die zu entwickelnde visuelle Ordnung stellt weitestgehend den Anspruch, die darin enthaltenden Informationsschichten bereits „lesbar“ zu machen.
Das gleiche Thema soll zusätzlich in einer dynamisch / interaktiven Form gestalterisch erfahrbar gemacht werden.
Ein Jahr und dessen Darstellungsform, den Kalender, mal ganz anders denken; Daten visualisieren. Damit haben wir uns im Kurs “Programmiertes Entwerfen II” beschäftigt.
Mein Projekt widmete ich der Dynamik eines Jahres, die zwar ein fester Bestandteil dessen ist, von konventionellen Kalenderdarstellungen jedoch nicht widergespiegelt wird. In meinem Kalender lässt sich der Jahresverlauf an Tageslichtstunden auf einen Blick erfassen, und das rein visuell, ohne ergänzende Beschriftungen oder Zahlen. Form- und Farbveränderung unterstützen sich hierbei gegenseitig und heben den Jahresverlauf deutlich hervor. Durch die Anordnung in Halbkreisen ist aber auch die Veränderung innerhalb eines Monats gut erkennbar. Die Komplementärfarben Orange und Blau stehen für die abgebildeten Gegensätze: Tag und Nacht.
Mit der anschließenden digitalen Umsetzung im Rahmen von “Programmiersprachen II”, durften wir unser Pojekt mit seinen Informationen wirklich erfahrbar machen. Durch Interaktionsmöglichkeiten und weitere Informationsebenen kann man tiefer in meinen Kalender eintauchen und sich die Veränderung von Monat zu Monat oder auch Tag zu Tag noch besser vor Augen führen.
Alle Daten beziehen sich dabei auf den Raum Stuttgart.