Das Dachthema »Radikal, hoffnungslos – hoffnungsvoll«? soll in der Arbeit als eine Metapher und als ein Sinnbild für das Leben und eine Gesellschaft betrachtet und verstanden werden.
Nie lebten mehr Menschen auf der Erde, nie war unser Einfluss auf den Planeten größer, nie waren wir enger vernetzt – unsere Gesellschaft wandelt sich immer rasanter. Hoffnung, Lethargie, Zukunfsängste, was bedeutet eine zunehmende Polarisierung für unsere Gesellschaft? Eine spürbare Verdrossenheit greift umsich – die politischen Ränder gewinnen deutlich an Einflussnahme. Wie wir heute leben veranschaulicht die Vielfalt und die Widersprüche unserer Zivilisation.
Die Arbeit kann sowohl pro und kontra Perspektiven aufzeigen und dokumentarisch, kritisch, ironisch, überhöht oder romantisiert das Thema kommunizieren.
Lehrinhalt
Welche Möglichkeiten eröffnen sich mittels der Fotografie, einer Bildsprache, Text, Typografie und Grafik das Thema darzustellen?
Was bewegt jemanden dazu, »radikal« zu werden? Auf Demonstrationen zu gehen, einen Wald zu besetzen, zu Aktionen außerhalb der Legalität, verurteilt zu werden?
Dieses Magazin soll eine Perspektive aufzeigen: Wie aus familiären Verhältnissen, persönlichen Werten und Freundschaften Taten werden.
Das handgeschwärzte Gerichtsurteil in Originalgröße erzählt, was passiert ist.
Das Magazin erzählt, wieso es passiert ist.
Das Magazin arbeitet nicht nur zum Großteil mit von dem Aktivisten selbst angefertigten Fotografien, auch sind alle Texte direkte Zitate. Aus dieser unverfälschten Erzählweise ergibt sich ein Magazin, das sehr nah und sehr fern wirkt.