“Operatives Management” beschäftigt sich mit umfassenden Veränderungsprozessen in Organisationen. Wir analysieren, wie mithilfe strategischer Gestaltung Transformation gelingen kann und konzipieren den Beruf des “Transformationsdesigners”.
Ein Schwerpunkt des Kurses liegt dabei auf der industriellen Transformation. Ob Nachhaltigkeit, Künstliche Intelligenz oder geopolitische Krisen - Industrieunternehmen stehen heute vor einer nie dagewesenen Zerreißprobe: Sie müssen ihr Kerngeschäft weiterentwickeln und gleichzeitig ein neues Zukunftsgeschäft für das Unternehmen aufbauen. Denn vielerorts trägt das Kerngeschäft allein nicht mehr und der Ruf nach Transformation wird laut. Doch was ist eigentlich Transformation? Und wie gehen Organisationen damit um? Wie verläuft Transformation erfolgreich? Ein Fall für Transformationsdesigner:innen!
UMBRUCH
„Umbruch“ zeigt, dass das Berufsbild des Transformationsdesigners nicht zwischen zwei Scrolls vermittelt werden kann – man muss sich Zeit nehmen und sich intensiv damit auseinandersetzen. Genau deshalb greift das Projekt auf ein lang vergessenes Medium zurück: die Zeitung, um den Beruf anschaulich darzustellen.
Die Zeitung vermittelt nicht nur klassische Inhalte wie Qualifikationen, Einstiegsmöglichkeiten, Aufgabenbereiche und Fähigkeiten, sondern zeigt auch den abwechslungsreichen Alltag eines Transformationsdesigners, was der Beruf nicht umfasst und wo seine Grenzen liegen.
Interaktive Elemente wie Fragen, ein Karriere-Check und ein Kreuzworträtsel machen die Auseinandersetzung mit dem Beruf spielerisch möglich. Gleichzeitig wird gezeigt, wie vielseitig Gestalter:innen sind, warum wir als Allrounder:innen ideal für diesen Beruf geeignet sind und dass es oft keine klassischen Stellenanzeigen für Transformationsdesigner:innen gibt.
Recherche und inhaltliche Grundlagen
Die inhaltliche Gestaltung des Berufsbildes basiert auf einer sorgfältigen, mehrstufigen Recherche. Zum einen flossen unsere Perspektiven als Studierende ein: Wie nehmen wir den Beruf wahr, welche Erwartungen und Wünsche verbinden wir damit, und wie sehen wir unsere Rolle als Gestalter:innen in diesem Kontext?
Zum anderen wurden relevante Inhalte aus Lehrveranstaltungen sowie aus diversen Vorträgen und Präsentationen zahlreicher Unternehmen systematisch ausgewertet und in die Arbeit integriert. Diese Kombination aus theoretischen Erkenntnissen, Praxisbeispielen und eigenen Reflexionen bildete die Grundlage für das Endresultat und sorgt dafür, dass das Berufsbild sowohl realitätsnah als auch zukunftsorientiert dargestellt wird.
Prozess
Zu Beginn wurden schrittweise zentrale Inhalte für die Darstellung des Berufsbildes gesammelt und systematisch ausgewertet, um eine inhaltliche Richtung festzulegen. Schnell kristallisierte sich eine zentrale Erkenntnis heraus: Transformationsdesigner:innen sind Allrounder.
Auf dieser Grundlage wurde die Zeitung konzipiert und gestaltet. Besonderes Augenmerk lag darauf, diese Vielseitigkeit hervorzuheben und zu erklären, warum es ein Vorteil ist, als Allrounder:in in diesem Beruf tätig zu sein. So vermittelt die „Umbruch“ eine klare inhaltlichen Botschaft über die Rolle von Gestalter:innen.
UMBRUCH in BenutzungUMBRUCH – Titelseite und RückseiteUMBRUCH – Innenseiten