Parkettierungen sind lückenlose und überlappungsfreie Überdeckungen einer Fläche mit geometrischen Figuren. Ziel der Veranstaltung ist es, solche Parkettierungen selbst zu erzeugen und interaktiv erfahrbar zu machen.
Ausgangspunkt sind einfache Formen wie Quadrat oder Dreieck, die durch Verschiebung, Drehung und Skalierung in der Fläche angeordnet werden. Im weiteren Verlauf werden die Parkettierungen zudem farblich gestaltet.
Wesentliche Aspekte der Veranstaltung sind:
Komplexitätssteigerung: Es wird mit sehr einfachen Parkettierungen begonnen, die schrittweise und kontrolliert immer komplexer werden. Der finalen Komplexität sind keine Grenzen gesetzt – solange nachvollziehbar bleibt, was passiert.
Variantenbildung: Es geht nicht darum, eine einzelne besonders „schöne“ Parkettierung zu gestalten. Stattdessen sollen möglichst viele Varianten entstehen, die jedoch in einem erkennbaren Zusammenhang stehen.
Umgang mit Beschränkung: Mit steigender Komplexität eröffnen sich schnell viele mögliche Entwicklungsrichtungen. Daher wird es wichtig, sich bewusst Grenzen zu setzen – oder positiv formuliert: einen thematischen Schwerpunkt zu definieren.
Präzision: Alles, was entwickelt wird, soll klar durchdacht und entsprechend präzise umgesetzt sein.
Beurteilung der Qualität: Die Parkettierungen erfüllen keinen konkreten Zweck. Ihre Qualität lässt sich also nicht funktional bewerten. Die Kriterien sind dadurch weicher, aber keinesfalls beliebig.
In diesem Projekt habe ich untersucht, wie aus einer einfachen Trapezform durch geometrische Transformationen verschiedene Parkettierungen entstehen können. Durch Parameter wie Winkel, Rotation, Abstand und Farbe lassen sich unterschiedliche Muster und räumliche Wirkungen erzeugen.
Exploration
Ich habe das Trapez als Grundform gewählt, weil es eine einfache Form mit vielen Variationsmöglichkeiten ist. Durch Drehen, Spiegeln sowie Vergrößern und Verkleinern konnte ich zahlreiche unterschiedliche Kombinationen entwickeln. Diese Exploration bildete die Grundlage für die Entwicklung eines durchgängigen, lückenlosen Patterns.
Im zweiten Schritt habe ich die entwickelten Grundformen weiter untersucht. Durch Drehen, Spiegeln und Verschieben habe ich sie zu lückenlosen Flächen zusammengesetzt. Dabei entstanden viele interessante Muster und Strukturen, die als Grundlage für das finale Pattern dienten.
Schließlich wurde die Kombination aus vier Trapezen mit einer sternförmigen Nebenform als Grundlage für das finale Pattern gewählt. Ausschlaggebend war, dass nicht nur eine interessante Hauptform, sondern auch eine klare Nebenform entsteht. Da das Trapez als gleichschenkliges Trapez mit drei gleich langen Seiten definiert wurde, können die Winkel später weiter variiert und neue Pattern entwickelt werden.
Entwicklung
Trapez Stern
Das erste Pattern bildet den Ausgangspunkt des gesamten Systems. Vier Trapeze bilden ein klares Grundmodul, aus dem eine markante sternförmige Negativform entsteht. Sowohl das Trapez als Grundelement als auch die Sternform bleiben deutlich erkennbar. Mit den Parametern Size, Iso Stretch und Trap Angle bildet dieses Pattern die Grundlage für die weitere Entwicklung des Systems.
Vom Stern zum Fenster
Trapez Fenster
Das erste Pattern bildet den Ausgangspunkt des gesamten Systems. Vier Trapeze bilden ein klares Grundmodul, aus dem eine markante sternförmige Negativform entsteht. Sowohl das Trapez als Grundelement als auch die Sternform bleiben deutlich erkennbar. Mit den Parametern Size, Iso Stretch und Trap Angle bildet dieses Pattern die Grundlage für die weitere Entwicklung des Systems.
Vom Fenster zum Fenster Variante
Trapez Fenster Variante
Das erste Pattern bildet den Ausgangspunkt des gesamten Systems. Vier Trapeze bilden ein klares Grundmodul, aus dem eine markante sternförmige Negativform entsteht. Sowohl das Trapez als Grundelement als auch die Sternform bleiben deutlich erkennbar. Mit den Parametern Size, Iso Stretch und Trap Angle bildet dieses Pattern die Grundlage für die weitere Entwicklung des Systems.
Vom Fenster zum Zickzack
Trapez Zickzack
Das erste Pattern bildet den Ausgangspunkt des gesamten Systems. Vier Trapeze bilden ein klares Grundmodul, aus dem eine markante sternförmige Negativform entsteht. Sowohl das Trapez als Grundelement als auch die Sternform bleiben deutlich erkennbar. Mit den Parametern Size, Iso Stretch und Trap Angle bildet dieses Pattern die Grundlage für die weitere Entwicklung des Systems.
Vom Zickzack zum Sechseck
Trapez Sechseck
Trapez Stern
Das erste Pattern bildet den Ausgangspunkt des gesamten Systems. Vier Trapeze bilden ein klares Grundmodul, aus dem eine markante sternförmige Negativform entsteht. Sowohl das Trapez als Grundelement als auch die Sternform bleiben deutlich erkennbar. Mit den Parametern Size, Iso Stretch und Trap Angle bildet dieses Pattern die Grundlage für die weitere Entwicklung des Systems.
Farbkonzept
Das Farbsystem basiert auf einer festen Farbstruktur. Während Helligkeit und Sättigung unverändert bleiben, verschiebt der Parameter Hue die gesamte Farbpalette. So entstehen unterschiedliche Farbvarianten, ohne die Farbbeziehungen innerhalb des Patterns zu verändern.
Die gezeigten Beispiele veranschaulichen verschiedene Farbvarianten, die durch den Hue Parameter erzeugt werden.