Angewandte Gestaltung
Wir machen ein Design Projekt. Mit allem, was dazu gehört. Nutzern, Workshops,
externen Spezialisten, Prototypen, Testings, etc. So Lean, wie es gerade geht.
Scheitern ist erwünscht und auch Fehler machen zum schnellen Lernen willkommen.
In gemischten Projektteams entwickeln wir aus Themen Kommunikations-Produkte. Konsequent methodisch. Methodisch konsequent.
Inhalte
User Research
Double Diamond
Concept development
Value Proposition Canvas
Nutzerzentrierte Gestaltungsmethoden
Schnelle Test-Methoden
Minimal Viable Product
Prof. Michael Götte, Prof. Hans Krämer, Suhansera Goekmen
Gmünd+
Gmünd+
Auch im Jahr 2021 ist Diskrimierung gegenüber LGBTQ+ immer noch eine großes Thema. Manchmal gar nicht böse gemeint, entstehen durch fehlendes Wissen oder wenig Bezug Situationen, die eigentlich vermeidbar wären.
Die Initiative Gmünd+, eine Kooperation mit der Stadt Schwäbisch Gmünd, soll diesem Problem entgegenwirken. Aufgeteilt ist sie in drei Ebenen: Aufmerksamkeit, Wissen und Empathie.
„Wer ist eigentlich der Mann und wer die Frau in der Beziehung?“
Für Aufmerksamkeit sorgen Plakate mit Sprüchen, Vorurteilen und Klischees, die provozieren, aber auch einen Denkanstoß geben sollen. Je nach Standort der Plakate sind die Aussagen mehr oder weniger provokant. Auf den Plakaten wird auch erklärt, warum gewisse Aussagen und Sprüche verletzend sind und man sie besser nicht sagen sollte.
Die zweite Ebene, eine öffentliche Ausstellung im Rathaus Schwäbisch Gmünd, dient der Wissensvermittlung. Sie soll aufklären und informieren: Was bedeutet LGBTQ+ überhaupt, was versteht man unter all den Begriffen und ist das alles nicht nur ein Trend der letzten Jahre? Die Ausstellung besteht aus mehreren Stationen, die die unterschiedlichen Themen wie Begriffserklärung, Rechte und Geschichte behandeln. Zudem wird ein Bezug zur Stadt Schwäbisch Gmünd geschaffen.
Für mehr Einfühlungsvermögen und Empathie gegenüber LGBTQ+ entsteht ein YouTube-Kanal, dessen Inhalte Video-Interviews mit verschiedenen Personen aus Schwäbisch Gmünd und der Umgebung sind. Gesprochen wird zum Beispiel über Klischees, Vorurteile und persönliche Erfahrungen.
Alle Ebenen werden miteinander durch QR-Codes verknüpft. Zusätzlich gibt es einen Instagram-Account mit Inhalten aus allen drei Ebenen, der für mehr Reichweite sorgt.
Alle Ebenen werden miteinander durch QR-Codes verknüpft. Zusätzlich gibt es einen Instagram-Account mit Inhalten aus allen drei Ebenen, der für mehr Reichweite sorgt.
Durch die Initiative sollen vor allem Leute angesprochen werden, die zwar offen gegenüber dem Thema LGBTG+ sind, aber eben wenig Wissen und Bezug dazu haben. Gmünd+ soll zu einem offeneren und toleranteren Umgang in Schwäbisch Gmünd führen.