„Lucinid“ ist der Titel unseres Projekts im Kurs „Dreidimensionales Gestalten“ meines zweiten Semesters in Kommunikationsgestaltung. Ziel war die Auseinandersetzung mit Licht und Schatten auf Grundlage eines dreidimensionalen Objekts, das wir in der 3D-Grafiksoftware Blender entwarfen.
Der Titel „Lucinid“ leitet sich von Lucina, der römischen Göttin des Lichts und der Geburt, ab. Dies stellt bewusst eine inhaltliche Verbindung zu Licht als formgebendes Element her. Durch unser spitz einfallendes Licht entstand ein Schatten, durch den die Muschelform geboren wird.
Ausgehend von einem Rechteck als Grundfläche, entwickelten wir eine reliefartige Struktur, indem wir in regelmäßigen Abständen Punkte auf der Z-Achse verschoben. Diese Spitzen versetzten wir gezielt, um Dynamik in das statische Raster zu bekommen. Erst durch genaueres Betrachten aus der Vogelperspektive wird dadurch die Form einer Muschel erkenntlich.
Für Lucinid wählten wir die Farbe Blau. Dadurch wird die Verbindung mit dem Ozean verstärkt. Blau ist außerdem eine Farbe, die Menschen als beruhigend und vertrauensfördernd wahrnehmen.
Durch die Reduzierung und das Entnehmen der Sättigung entsteht eine Art Babyblau, das unser Modell eisig und ruhig wirken lässt.
Durch das Einsetzen eines gezielten Streiflichts werden die Spitzen in der Struktur hervorgehoben. Ein weiteres zentrales Element ist der dadurch entstehende Schattenwurf, der dem Objekt die charakteristische Form einer geschwungenen Muschel gibt.