Die Studierenden gestalten einen Wecker für eine andere Person und erfahren dabei ihren ersten Designprozess im Schnelldurchlauf.
Projektthematik
Die Studierenden erfahren ihren ersten Designprozess im Schnelldurchlauf.
Dazu gestalten sie einen Wecker, der auf die Bedürfnisse einer bestimmten Person zugeschnitten ist.
Zielsetzung
Dieser Kurs deckt alle Phasen des üblichen Designprozesses in Kurzform ab und gibt gleichzeitig einen Ausblick auf die in den Folgesemestern relevanten Fachrichtungen Interface Design und Application Design. Darüber hinaus dient er dazu, den Studierenden ihre Selbstwirksamkeit im Studium, vor Augen zu halten.
Prof. David Oswald, Prof. Marc Guntow, Selina Dick, Prof. Michael Schuster
Marlin’s Wecker
Der Ideale Wecker
Marlin’s Wecker ist ein individuell gestalteter Wecker für Marlin.
Auf Basis seiner Nutzungsgewohnheiten wurde der Bedienablauf vereinfacht, Fehlbedienungen reduziert und der Weckprozess durch eine persönliche Lichtfunktion ergänzt.
Varianten
Um dieses Ziel zu erreichen, war die Gestaltung eines physischen Produkts notwendig.Dabei wollte ich mich bewusst von der klassischen Weckerform lösen und den Wecker spielerischer und interaktiver gestalten.Zentrale Aktionen wie Schlummern und Ausschalten wurden bewusst vergrößert und in den Fokus der Interaktion gestellt.
Storyboard
Nach der Festlegung des Konzepts wurde ein Storyboard entwickelt, das die Funktionen des Weckers sowie den alltäglichen Nutzungsablauf zeigt.
Interaction Object
Statt eines klassischen Knopfdrucks reagiert der Wecker auf Berührung und Bewegung:Wird er leicht geschoben, wechselt er in den Snooze-Modus. Dieses Verhalten greift eine alltägliche Geste auf – unangenehme Dinge werden oft instinktiv weggeschoben.
Der Wecker besitzt eine runde, klare Form und eine bewusst einfache Interaktion.
Ziel war es, unbeabsichtigtes Ausschalten zu vermeiden und das Aufwachen als körperliche Handlung zu gestalten.Nach dem Snooze bewegt sich der Wecker langsam zurück und startet den nächsten Weckzyklus.Erst wenn der Nutzer wirklich wach ist und den Wecker zurück auf die Basis legt, wird der Alarm vollständig beendet.
Interface
Für den Wecker wurde ausschließlich eine begleitende App gestaltet.
Über die App können Nutzer*innen individuelle Einstellungen vornehmen und den Wecker personalisieren.
Zusätzlich nutzt der Nutzer einen Erinnerungsalarm um 8 Uhr, um seine Medikamente einzunehmen.Beim Auslösen des Alarms zeigt das Display ein entsprechendes Medizin-Symbol.Dieses Prinzip lässt sich erweitern: Der Wecker kann auch an andere Inhalte erinnern, etwa an Termine oder Aufgaben.
Ziel war ein Wecker, der funktional ist, sich aber gleichzeitig freundlich und intuitiv anfühlt.