Das Dachthema »Radikal, hoffnungslos – hoffnungsvoll«? soll in der Arbeit als eine Metapher und als ein Sinnbild für das Leben und eine Gesellschaft betrachtet und verstanden werden.
Nie lebten mehr Menschen auf der Erde, nie war unser Einfluss auf den Planeten größer, nie waren wir enger vernetzt – unsere Gesellschaft wandelt sich immer rasanter. Hoffnung, Lethargie, Zukunfsängste, was bedeutet eine zunehmende Polarisierung für unsere Gesellschaft? Eine spürbare Verdrossenheit greift umsich – die politischen Ränder gewinnen deutlich an Einflussnahme. Wie wir heute leben veranschaulicht die Vielfalt und die Widersprüche unserer Zivilisation.
Die Arbeit kann sowohl pro und kontra Perspektiven aufzeigen und dokumentarisch, kritisch, ironisch, überhöht oder romantisiert das Thema kommunizieren.
Lehrinhalt
Welche Möglichkeiten eröffnen sich mittels der Fotografie, einer Bildsprache, Text, Typografie und Grafik das Thema darzustellen?
Konzept und Haltung
Das Magazin zeigt das generationenübergreifende Miteinander im Dorf Essingen. In einer positiven, dokumentarischen Annäherung entstehen Beobachtungen des Alltags, die Gemeinschaft und Zusammenhalt sichtbar machen.
Dramaturgie
Objektiver Einstieg: Essingen als Kontext
Individuelle Perspektiven: Ulrike Hofer und das Blumenstüble Doris
Gemeinsamer Abschluss: Alt und Jung im Ehrenamt
Bildsprache
Die Bildsprache verbindet Portraits und Umgebungen und zeigt Menschen im Kontext ihres Alltags. Zwischen Beobachtung und bewusster Inszenierung entstehen Aufnahmen, die klar, dokumentarisch und ruhig wirken und zugleich durch situative Dynamik lebendig bleiben.