In der Bachelor-Arbeit im 7. Semester bearbeiten die Studierenden anhand eines frei wählbaren Themas ein Gestaltungsprojekt, in dem sie ihre erlernten Kenntnisse in Recherche, Konzept und Entwurf praktisch anwenden.
Piktogrammsysteme haben deutlich mehr Potenzial, als wir ihnen zutrauen.
Es ist Zeit, dass Design-Studierende sie wiederentdecken.
Dieses Projekt nutzt Piktogrammgestaltung, um zentrale Gestaltungsprinzipien wie Reduktion, Konsistenz und formale Kohärenz zu erforschen. Ausgangspunkt ist das kleinstmögliche Gestaltungselement: der Punkt.
Über sogenannte „Punktogramme” (Punkt + Piktogramm) erarbeiten Studierende systematisch die Grundlagen der Piktogrammgestaltung. Ein Buch bündelt Theorie und Experimente, während ein digitales Tool die Prinzipien direkt anwendbar macht.
Buchseiten Index & PiktogrammeBuchseiten Index, Piktogramme und TexteBuchseiten PunktogrammeBird Flow: Darstellung iterativer Prozess in der Bildzeichengestaltung
Punkt + Piktogramm = Punktogramme
Ausgangspunkt ist das kleinstmögliche Gestaltungselement: der Punkt. Über sogenannte „Punktogramme” rückt der Fokus auf grundlegende Gestaltungsfragen wie Erkennbarkeit und formale Kohärenz innerhalb eines Systems. Gearbeitet wird auf einem 11×11-Raster, groß genug, um gestalterische Freiheit zuzulassen, aber minimal genug, um eine bewusste Platzierung jedes einzelnen Punkts zu erzwingen; symmetrische Zeichen sind dabei möglich. Es werden Punkte statt Pixel verwendet, um durchgehende Linien zu vermeiden.