Die Studierenden lernen die elementare Darstellungsprinzipien, grundlegende Techniken der Programmierung und algorithmisches Denken kennen.
In zwei Kurzprojekten und kleinen Übungen probieren die Studierenden die systematischen Organisation von Zeichenbeziehungen in Fläche, Bewegung und interaktives Verhalten aus. Ziel ist es am Ende des Semesters Gestaltung als System zu erfahren und eigenständig erste einfache Regelwerke in eine Programmiersprache übersetzen zu können.
Für das Projekt „The Watch Faces” sollen im Rahmen des Kurses „Programmiertes Entwerfen” drei Smartwatch-Ziffernblätter entwickelt werden, die die neuen Möglichkeiten eines optimierten 2D-Simulationschips nutzen. Dabei liegt der Fokus auf einfachen geometrischen Formen wie Kreisen und Rechtecken.
Pixel
Pixel
In „Pixel“ wird die Uhrzeit aus einzelnen Pixeln aufgebaut. Pro Sekunde fallen weiße Pixel in zufälliger Anordnung von oben in den Frame und stapeln sich auf den Ziffern. Sobald ein Stapel den oberen Rand erreicht, lösen sich die farbigen Ziffern und fallen durch die Schwerkraft nach unten.
Bubbles
Bubbles
In „Bubbles“ wirken die Ziffern in der Mitte als Magnet, der Blasen anzieht, die zufällig von oben und unten in den Frame gespawnt werden. Durch die gleiche Farbgebung der Blasen wird die Uhrzeit teilweise unkenntlich gemacht. Eine Tap-Interaktion löst die Blasen kurzzeitig von den Ziffern, um die Uhrzeit sichtbar zu machen. Nach wenigen Sekunden werden die Blasen erneut angezogen.
Rain
Rain
„Rain“ ist von „Bubbles“ inspiriert und folgt einem ähnlichen Aufbau, verzichtet jedoch auf eine Interaktion. Die Blasen, die zufällig von oben und unten in den Frame gespawnt werden, lösen sich nach kurzer Berührung mit den Ziffern auf, wodurch ein tropfender, regenähnlicher Effekt entsteht.
Varianten
Vier Varianten von „Pixel“, die sich sowohl in der Darstellung der Ziffern als auch in der Entstehung und Position der Pixel unterscheiden.
Zwei Varianten von „Bubbles“ mit Unterschieden in Interaktion und Visualisierung.