Die Studierenden lernen die elementare Darstellungsprinzipien, grundlegende Techniken der Programmierung und algorithmisches Denken kennen.
In zwei Kurzprojekten und kleinen Übungen probieren die Studierenden die systematischen Organisation von Zeichenbeziehungen in Fläche, Bewegung und interaktives Verhalten aus. Ziel ist es am Ende des Semesters, Gestaltung als System zu erfahren und eigenständig erste einfache Regelwerke in eine Programmiersprache übersetzen zu können.
Das Ziel war es mittels eines Algorithmus ein Bild zu kreieren. Neben einem bereits vorgegebenen Algorithmus bestand die Aufgabe daraus einen eigenen Algorithmus zu entwerfen, die darin vorhanden Regeln deutlich zu machen und schlussendlich den Prozess des Algorithmus durch ein Time-Lapse-Video zu dokumentieren.
Prozess
Um einen Ansatz für einen Algorithmus zu finden, der auch visuell ansprechend ist, bestand der erste Schritt aus ausladenden Ideen und Inspirationssammlungen und kleinen Skizzen.
Erste Skizzen ohne festen Algorithmus
Insbesondere die Skizze rechts oben half bei der Festlegung auf ein spezifisches Thema: Rekursion
Unter Rekursion fallen jegliche prinzipiell unendliche Vorgänge, die sich selbst als Teil enthalten. Ein bekanntes Beispiel wäre ein Bild auf dem eine Person einen Bilderrahmen hält, in welchem die betrachtende Person wiederum genau dieses Bild sieht. Ein Bild in einem Bild in einem Bild… und so weiter. Es entsteht eine Endlosschleife.
Das Regelwerk
Um den Algorithmus zu durchlaufen hilft es ein Raster auf welches die Blöcke gelegt werden können zu haben. Im Optimalfall ist dieses am Ende nicht mehr sichtbar. Alle Teilnehmenden starten in einer anderen Ecke der Fläche und jede Person hat einen Zufallsgenerator mit den Zahlen 1-4 parat. Abhängig von den Ergebnissen des Zufallsgenerators zeichnet jede Person nun im eigenen Tempo Blöcke in verschiedenen Größen: XL, L, M und S
Regelwerk als Flowchart, Click to expandÜbersicht über (angrenzende) Felder
Während den ersten Entwürfen ist uns aufgefallen, dass viele geviertelte Kästchen nicht mehr als geviertelt wahrgenommen werden konnten. Darum haben wir in den folgenden Entwürfen etwas Platz zwischen den einzelnen Quadraten gelassen.
Das Endergebnis
Jede Person hat eine eigene Farbe
Variation: die Personen werden nicht farblich getrennt